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Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Nutzung des Dienstes „Telenista“. Sie wurden sorgfältig erstellt, ersetzen jedoch keine Rechtsberatung und sollten vor der Verwendung anwaltlich geprüft werden.

1. Geltungsbereich

Diese Bedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen Fabio Cembran, Einzelunternehmer, Humerstraße 45, 4063 Hörsching, Österreich (nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden über die Nutzung des Dienstes „Telenista“.

Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des Unternehmensgesetzbuchs (UGB) sowie an juristische Personen des öffentlichen Rechts. Er richtet sich nicht an Verbraucher. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden werden nur bei ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Anbieters Vertragsbestandteil.

2. Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung

Der Anbieter stellt eine Software-as-a-Service-Lösung bereit, die eingehende Anrufe über einen KI-gestützten Telefonassistenten entgegennimmt, Termine bucht, Nachrichten aufnimmt und Anrufe zusammenfasst. Die Bereitstellung erfolgt über das Internet; eine Installation beim Kunden ist nicht erforderlich.

Der konkrete Leistungsumfang, insbesondere die enthaltenen monatlichen Gesprächsminutenkontingente der Pläne Starter, Pro und Business, richtet sich nach der jeweils aktuellen Preisübersicht. Der Anbieter ist berechtigt, den Dienst weiterzuentwickeln und funktionale Anpassungen vorzunehmen, solange der vertraglich geschuldete Leistungskern erhalten bleibt.

3. Vertragsabschluss und Testphase

Der Vertrag kommt mit Abschluss der Registrierung und Auswahl eines Plans zustande. Für den erstmaligen Abschluss stellt der Anbieter eine kostenlose Testphase von 14 Tagen bereit, die einmalig je Organisation gewährt wird. Für die Testphase ist die Hinterlegung einer Kreditkarte über den Zahlungsdienstleister Stripe erforderlich. Wird das Abonnement nicht vor Ablauf der Testphase gekündigt, geht es in ein kostenpflichtiges Abonnement über.

4. Entgelt und Abrechnung

Die Entgelte richten sich nach der zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Preisübersicht und werden je nach gewähltem Abrechnungsintervall monatlich oder jährlich im Voraus über Stripe abgerechnet. Die Zahlung erfolgt per hinterlegter Kreditkarte.

Der Anbieter ist Kleinunternehmer gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG. Es wird daher keine Umsatzsteuer ausgewiesen und in Rechnung gestellt.

Ist das monatliche Minutenkontingent ausgeschöpft, nimmt der Telefonassistent bis zum Beginn der nächsten Abrechnungsperiode oder bis zu einem Wechsel auf einen größeren Plan keine weiteren Anrufe entgegen. Automatische Zusatzkosten für eine Überschreitung des Kontingents fallen nicht an.

Preisänderungen werden mindestens 30 Tage im Voraus per E-Mail angekündigt und gelten ab der nächsten Abrechnungsperiode. Der Kunde kann in diesem Fall bis zum Wirksamwerden der Änderung zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode kündigen (Sonderkündigungsrecht).

5. Pflichten des Kunden

Der Kunde verpflichtet sich insbesondere,

  • den Dienst nur im Rahmen der geltenden Gesetze zu nutzen,
  • Anruferinnen und Anrufer im gesetzlich erforderlichen Umfang über den Einsatz eines KI-gestützten Assistenten sowie über die Aufzeichnung des Gesprächs zu informieren,
  • seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen,
  • den Dienst nicht missbräuchlich zu nutzen, insbesondere nicht für rechtswidrige, belästigende oder betrügerische Zwecke.

Für die inhaltliche Rechtmäßigkeit der über den Dienst verarbeiteten Daten sowie für die Information der betroffenen Personen ist der Kunde verantwortlich.

6. Verfügbarkeit

Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit des Dienstes. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird nicht zugesichert. Wartungsarbeiten, Störungen bei eingesetzten Drittanbietern sowie Umstände außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.

Wartungsfenster sowie Ausfälle der eingesetzten Drittanbieter (insbesondere Telefonie-, Cloud- und KI-Dienste) bleiben vorbehalten. Ein Anspruch auf ununterbrochene Verfügbarkeit besteht nicht.

7. Hinweis zum Einsatz künstlicher Intelligenz

Der Telefonassistent arbeitet auf Basis künstlicher Intelligenz und kann Fehler machen. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit oder Vollständigkeit einzelner Auskünfte, Zusammenfassungen oder Buchungen. Der Kunde ist gehalten, insbesondere Termine, Nachrichten und übernommene Angaben eigenverantwortlich zu prüfen.

8. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt nur für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen. Die Haftung für entgangenen Gewinn, Folgeschäden und Datenverluste, die bei ordnungsgemäßer Datensicherung vermeidbar gewesen wären, ist ausgeschlossen.

Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters der Höhe nach auf die vom Kunden in den letzten zwölf Monaten vor dem schädigenden Ereignis gezahlten Entgelte begrenzt. Die Haftung für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit sowie für Personenschäden bleibt von dieser Begrenzung unberührt.

9. Laufzeit und Kündigung

Das Abonnement läuft auf unbestimmte Zeit und kann vom Kunden jederzeit zum Ende der jeweils laufenden Abrechnungsperiode gekündigt werden. Die Kündigung erfolgt über das Stripe-Kundenportal. Bereits gezahlte Entgelte für die laufende Abrechnungsperiode werden nicht anteilig erstattet. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

10. Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO. Dieser wird auf Anfrage an support@telenista.com bereitgestellt.

11. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts und der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand ist das für den Sitz des Anbieters sachlich und örtlich zuständige Gericht in Österreich.

12. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Bedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.